Ausschlusskriterien

Prinzipiell kann jeder Blutstammzellen spenden, der zwischen 18 und 55 Jahre alt ist, mindestens 50 kg wiegt, in guter körperlicher Verfassung und gesund ist.

Spätestens mit dem 61. Geburtstag wird ein Spender aus der Spenderdatei gelöscht. Um ein gesundheitliches Risiko durch die Stammzellspende für den Spender und den
Empfänger soweit wie möglich auszuschließen, gibt es verschiedene Einschränkungen und Ausschlussgründe, wann eine Blutstammzellspende nicht durchgeführt werden sollte. Es gelten auch hier nahezu dieselben Ausschlussgründe wie für eine Blutspende.
Im Zweifelsfall ist die gesundheitliche Eignung für eine Blutstammzellspende mit dem behandelnden Arzt zu klären.
 
Eine Erläuterung zu den jeweiligen Kriterien erhalten Sie durch einfaches Anklicken.
In die Spenderdatei aufnehmen lassen können sich Personen zwischen 18 und 55 Jahren.
Ab dem 61. Geburtstag werden die Daten im ZKRD gelöscht. Der Spender steht dann nicht mehr zur Verfügung.
Untergewicht: das Gewicht sollte nicht unter 50 kg liegen
Übergewicht: ein Body-Mass-Index > 40 ist ebenfalls ein Ausschlussgrund
z. B. nach einem Herzinfarkt, behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheit; schlecht eingestellter Bluthochdruck, Bypassoperationen
z. B. Beinvenenthrombose, Störung der Blutgerinnung z. B. Hämophilie A (Bluterkrankheit), Marcumarbehandlung, Thalassämie, Sichelzellanämie, aplastische Anämie, Sphärozytose
z. B. chronische Bronchitis, schweres Asthma, Lungenfibrose, Lungenembolie
z. B. Glomerulonephritis, Niereninsuffizienz, Zystennieren
Nicht jede Allergie ist automatisch ein Ausschlussgrund für eine Blutstammzellspende. Sprechen Sie darum bitte Ihre Allergien bei der Registrierung an, damit abgeklärt werden kann, ob Sie als Spender in Frage kommen.
z. B. Hepatitis B oder C (auch wenn ausgeheilt), Borreliose, HIV-Infektion, Protozoonosen, Salmonellen-Dauerausscheider
z. B. Epilepsie, Schizophrenie, Psychosen, behandlungsbedürftige Depressionen, Multiple Sklerose, Creutzfeld-Jakob-Krankheit
Krebserkrankungen
z. B. Rheumatoide Arthritis, Kollagenosen (z. B. Sklerodermie), Morbus Crohn, Collitis Ulcerosa, Morbus Addison, Idiopathische Thrombozytopenische Purpura, Lupus erythematodes, Sjörgen-Syndrom, Vaskulitis
z. B. Diabetes mellitus, Morbus Basedow, Hashimoto-Thyreoiditits
z .B. Niere, Leber, Herz, Haut, Hornhaut, Hirnhaut
z. B. Alkohol, Medikamente, Drogen
Nach einer Behandlung mit Wachstumshormonen
Personen, deren Sexualverhalten oder Lebensumstände ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung deutlich erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis B und C oder HIV) bergen.