Kettenmail
Blutstammzellspende: Gefälschte Suche via Kettenmail
„Knochenmarkspender Blutgruppe AB negativ dringend gesucht!“
So oder ähnlich klingen viele Aufrufe, die – via Kettenmail – durch das Internet geistern. Diese Kettenbriefe täuschen vor, für einen Leukämiekranken dringend einen passenden Knochenmarkspender zu suchen. Vor allem sozial engagierte Menschen fallen auf diesen wahrlich geschmacklosen Scherz herein und folgen dem Appell, die E-Mails möglichst zahlreich weiterzuleiten. Dabei handelt es sich hierbei um gefälschte Hilferufe, die für die Betroffenen, Privatpersonen wie Kliniken, äußerst unangenehme Folgen hatten und noch immer haben.
Aus der von Dritten erfundenen Verzweiflung wurde in der Realität ein echter Horrortrip für die Betroffenen. Sie wurden fortlaufend mit gut gemeinten, aber letztlich sinnlosen Anrufen, E-Mails und Faxen von hilfsbereiten Spendern überhäuft. In Spitzenzeiten über 100 Mal täglich.
Kurioserweise druckten sogar Tageszeitungen die Ketten-E-Mail ab und baten ihre Leser, die angeblichen Verfasser der E-mails zu kontaktieren, deren Anschrift plus Telefonnummer am Ende der Ketten-E-Mail angegeben waren.
„Knochenmarkspender Blutgruppe AB negativ dringend gesucht!“
So oder ähnlich klingen viele Aufrufe, die – via Kettenmail – durch das Internet geistern. Diese Kettenbriefe täuschen vor, für einen Leukämiekranken dringend einen passenden Knochenmarkspender zu suchen. Vor allem sozial engagierte Menschen fallen auf diesen wahrlich geschmacklosen Scherz herein und folgen dem Appell, die E-Mails möglichst zahlreich weiterzuleiten. Dabei handelt es sich hierbei um gefälschte Hilferufe, die für die Betroffenen, Privatpersonen wie Kliniken, äußerst unangenehme Folgen hatten und noch immer haben.
Aus der von Dritten erfundenen Verzweiflung wurde in der Realität ein echter Horrortrip für die Betroffenen. Sie wurden fortlaufend mit gut gemeinten, aber letztlich sinnlosen Anrufen, E-Mails und Faxen von hilfsbereiten Spendern überhäuft. In Spitzenzeiten über 100 Mal täglich.
Kurioserweise druckten sogar Tageszeitungen die Ketten-E-Mail ab und baten ihre Leser, die angeblichen Verfasser der E-mails zu kontaktieren, deren Anschrift plus Telefonnummer am Ende der Ketten-E-Mail angegeben waren.
Diese Kettenmails schaden nicht nur den Opfern, sondern sind darüber hinaus auch noch
inhaltlich falsch, denn Blutgruppen spielen für die Auswahl eines Spenders von Knochenmark
praktisch keine Rolle. Darüber wissen Leukämiepatienten und ihre Angehörigen im
Allgemeinen Bescheid, daher handelt es sich bei den Kettenmails also nicht um einen ernst
gemeinten Aufruf, der aus Unwissenheit Fehler enthält.
Außerdem gibt es in Deutschland Hunderttausende Menschen mit der angeblich gesuchten Blutgruppe, von denen Tausende bei den Blutspendediensten registriert sind, daher wäre es leicht, einen Menschen mit dieser Blutgruppe zu finden.
Die Empfänger solcher Kettenbriefe und Aufrufe – egal ob elektronisch oder auf Papier – sollten diesen also keinen Glauben schenken und sie nicht weiterleiten!
Wer sich gerne als Blutstammzellspender registrieren lassen möchte, findet hier die Kontaktadressen zu den Spenderdateien.
Außerdem gibt es in Deutschland Hunderttausende Menschen mit der angeblich gesuchten Blutgruppe, von denen Tausende bei den Blutspendediensten registriert sind, daher wäre es leicht, einen Menschen mit dieser Blutgruppe zu finden.
Die Empfänger solcher Kettenbriefe und Aufrufe – egal ob elektronisch oder auf Papier – sollten diesen also keinen Glauben schenken und sie nicht weiterleiten!
Wer sich gerne als Blutstammzellspender registrieren lassen möchte, findet hier die Kontaktadressen zu den Spenderdateien.
