Spendersuche aus Sicht des Spenders

  • Als freiwillige Spender kommen alle gesunden volljährigen Personen in Frage. Da registrierte Spender mit dem Erreichen des 61. Lebensjahr automatisch aus dem Register gestrichen werden, werden neue Spender oftmals nur bis zum 55. Lebensjahr registriert, damit sie noch möglichst lange für eine Spendersuche zur Verfügung stehen.
  • Um sich registrieren zu lassen, muss sich der Spender an eine der Spenderdateien wenden. Die Adresse der nächstliegenden Datei erfahren Sie hier. Oftmals ist die Registrierung auch bei einem Blutspendedienst in der Nähe möglich oder aber auch im Rahmen einer großen Aktion, die in der Presse angekündigt wird.
  • Die Datei sendet dem Spender eine Einverständniserklärung zu, die unterschrieben werden muss. Mit dem beigefügten Blutentnahmeset kann dann beim Hausarzt das Blut für die Registrierung entnommen werden.
  • Die Unterlagen werden an die Datei zurückgesandt. Im Labor werden mindestens die HLA-Merkmale der Genorte A und B bestimmt. Häufig führen Spenderdateien auch prospektive Typisierungen durch und ermitteln noch
    HLA-Merkmale der Genorte DRB1 sowie C und DQB1.
  • Der Spender erhält eine Bestätigung der Registrierung und eine Spendernummer.
  • Die Daten des Spenders werden anonym beim ZKRD gespeichert.
Spendersuche aus Sicht des Spenders


  • Sollten die HLA-Merkmale des Spenders mit einem Patienten übereinstimmen, informiert das ZKRD die entsprechende Datei, die wiederum den Spender kontaktiert und alle weiteren Schritte in die Wege leitet. In einem Gespräch wird dann der Spender über den genauen Ablauf der Spende informiert. Es folgt eine ausführliche ärztliche Untersuchung um sicherzustellen, dass der Spender auch wirklich gesund ist. Erst wenn der Spender seine Bereitschaft zur Spende noch einmal bestätigt hat und alle Ergebnisse zufriedenstellend sind, steht einer Spende nichts mehr im Wege.