Vorgeschichte und Gründung
Seit den frühen 1970er Jahren wurde in Ulm an der Universität und dem dortigen
Institut des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg Pionierarbeit im Bereich der
Knochenmarktransplantation geleistet und dabei auch eines der ersten deutschen Laboratorien
für Gewebetypisierung etabliert.
Um die schwierige Suche nach geeigneten nicht-verwandten Spendern für solche
Transplantationen zu erleichtern, begannen Professor Shraga Goldmann und Dr. Carlheinz
Müller von der Ulmer Arbeitsgruppe Immungenetik im Jahre 1989 die Daten freiwilliger
Spender von Blutbanken aus ganz Deutschland in anonymer Form zu sammeln.
