Logo: Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gemeinnützige GmbH
»EBMT 2019 in Frankfurt/M
Besuchen Sie uns an unserem Stand A42.
 

Das System der freiwilligen Knochenmark- und Blutstammzellspende

Benötigt ein Patient eine allogene Blutstammzelltransplantation, wird zunächst in der Familie nach einem geeigneten Spender gesucht. Wird hierbei kein passender Blutstammzellspender gefunden, wird die Suche nach einem nicht verwandten Blutstammzellspender eingeleitet.

Zentrale Anlaufstelle
Das ZKRD ist in Deutschland die zentrale Anlaufstelle für die Suche nach nicht verwandten Blutstammzellspendern, von der insbesondere alle Anfragen für Patienten aus dem In- und Ausland entgegengenommen werden. Als gemeinsamer Ansprechpartner für alle am Prozess beteiligten Partner (Transplantationseinheiten, Sucheinheiten und Spenderdateien) vereinfacht es die komplexen Prozesse, was auch eine weitgehende Standardisierung und Automatisierung der Vorgänge erlaubt.

Ständig aktualisierte Spenderdaten
In der ZKRD-Datenbank werden allnächtlich die neuen oder aktualisierten Spenderdaten aller deutschen Spender mit denen der Patienten verglichen, um potentiell passende Spender sofort zu erkennen und an die Sucheinheiten bzw. an die ausländischen Register zu melden. Um den Kreis der potentiellen Spender einzuengen und schließlich den am besten geeigneten Spender zu identifizieren, sind oft weitergehende Untersuchungen nötig. Dazu zählen vor allem immer genauere und umfassendere Bestimmungen des Gewebetyps (sog. HLA-Merkmale).
Das System der freiwilligen Knochenmark- und Blutstammzellspende


Im Rahmen der endgültigen Auswahl werden die Daten der in Betracht gezogenen Spender durch Untersuchung einer frischen Blutprobe kontrolliert (Bestätigungstypisierung, „confirmatory typing“) und gleichzeitig die relevanten Infektionsparameter bestimmt. Die Abwicklung all dieser Aufträge, die Prüfung, die Dokumentation und Weiterleitung der Ergebnisse an die entsprechenden Kooperationspartner erfolgt über das ZKRD.