Logo: Zentrales Knochenmarkspender-Register für die Bundesrepublik Deutschland gemeinnützige GmbH
» Die Wahrscheinlichkeit zu weiteren Untersuchungen
gebeten zu werden liegt bei 10%. «
Nur etwa 1% der registrierten Spender spenden tatsächlich Blutstammzellen
» Das ZKRD verfügt über Daten von mehr als 8.000.000
potenziellen Spendern aus ganz Deutschland! «
Jährlich werden über 7.000 Transplantationen mit einem deutschen Spender durchgeführt.
» Das ZKRD ist die größte Datenbank in Europa und
eines der leistungsfähigsten Register weltweit. «
Jährlich werden rund 30.000 Anfragen aus dem In- und Ausland bearbeitet.
» Das ZKRD kann auf Daten von weltweit
über 32.500.000 Spendern zugreifen! «
Für 9 von 10 Patienten wird ein geeigneter Spender gefunden.
» 75% der Patienten haben nach 3 Monaten ihren passenden Spender gefunden! «Häufige HLA-Merkmale kommen in Deutschland mit einer Frequenz von 1:300 vor.

ZKRD: Acht Millionen potenzielle Lebensretter 18.06.2018

Deutschland weiterhin Spitzenreiter bei der Stammzellspende

Im Zentralen Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) mit Sitz im süd-deutschen Ulm werden täglich die HLA-Merkmale der in Deutschland gemeldeten Spender mit denen aller Patienten abgeglichen, für die aktuell eine Suche im ZKRD läuft. So kann der am besten geeignete Spender für jeden Patienten ermittelt wer-den. Jetzt stehen dem ZKRD für diesen Abgleich die Daten von acht Millionen Bun-desbürgern zur Verfügung. „Für Patienten aus der ganzen Welt, die an Leukämie oder einer anderen Erkrankung des blutbildenden Systems leiden, bedeutet diese Spendenbereitschaft oft die einzige Chance auf ein Weiterleben“, erklärt Dr. Dr. Carlheinz Müller, Geschäftsführer des ZKRD. Dabei ist es unerheblich, in welcher der 26 deutschen Spenderdateien man sich registrieren lässt. Sie alle melden die Typisierungsergebnisse in anonymisierter Form das Zentralregister in Ulm. Da alle Blutstammzellspender-Register global miteinander vernetzt sind und eng kooperie-ren, stehen deutsche Spender auch für Patienten im Ausland zur Verfügung. Insge-samt sind weltweit mehr als 32 Millionen Menschen in den Datenbanken regis-triert. „Dass die Bundesrepublik im Bereich der nicht verwandten Blutstammzell-spende im internationalen Vergleich eine herausragende Rolle spielt, ist insbeson-ders auch den Spenderdateien zu verdanken, die unermüdlich im Einsatz sind und Typisierungsaktionen veranstalten“, so Müller weiter.

Für 90 Prozent der deutschen Patienten, für die ein nicht verwandter Spender gesucht wird, kann heute innerhalb weniger Wochen ein geeigneter Spender gefunden werden. Dazu trägt nicht nur die große Anzahl national und international registrierten Menschen bei. Auch die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. So setzt die Dachorganisation aller Spenderregister, die World Marrow Donor Association, eine im ZKRD entwickeltes Software für den erforderlichen Datenabgleich ein, die den Koopera-tionspartnern einen ersten Überblick liefert, in welchem Land geeignete Spender für einen Patienten zu finden sind. Menschen, die bereit sind, einem ihm fremden Patienten zu helfen, schnelle Software und eine enge internationale Vernetzung sind die entscheidenden Fakto-ren bei der Suche nach passenden Spendern für die Patienten. Denn die Transplantation von Blutstammzellen stellt in vielen Fällen eine potenziell lebensrettende Therapie dar: Mehr als 70 Krankheiten – zu denen Leukämien, Lymphome, Anämien oder angeborene Immunde-fekte zählen – werden mittlerweile auf diese Weise behandelt.

 
2018-06-18_ZKRD-PM-8-Millionen.pdf (PDF, 64,4 KB)


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